Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

11.09.2009

Studie Taliban vergrößern Aktivität

London/Kabul – Die radikal-islamischen Taliban sind knapp acht Jahre nach ihrem Sturz wieder in fast ganz Afghanistan aktiv. Das geht aus einer Studie des in London ansässigen internationalen Forschungsinstituts „International Council on Security and Development“ (Icos) hervor. Demnach seien die Extremisten in 72 Prozent des Landes durchgehend präsent, wo sie durchschnittlich mindestens einen Anschlag pro Woche verüben. Die Aktivität der Taliban sei damit innerhalb eines Jahres um 18 Prozent gestiegen. Vor allem in der Hauptstadt Kabul seien die Extremisten aktiv, hier sollen sie unter anderem drei der vier Autobahnen kontrollieren. Eine „substantielle Präsenz“, die in etwa 17 Prozent des Landes vorliege, bedeute durchschnittlich einen oder mehrere Anschläge pro Monat. Grund für die Zunahme des Einflusses der Taliban soll laut Icos-Politologe Alexander Jackson die „Verschlechterung der Lage im Norden Afghanistans“ sein.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/studie-taliban-vergrosern-aktivitat-1560.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen