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19.03.2010

Studie Pornografie schadet Jugendlichen nicht

Mainz/Leipzig – Pornografie hat keine schädlichen Wirkungen auf Jugendliche. Das ist das Ergebnis einer Studie des Leipziger Jugendforschers, Soziologen und Sexualwissenschaftlers Kurt Starke, die heute von der „Mainzer Huch Medien GmbH“ veröffentlicht wurde. Von dem Ergebnis sind Kinder- und Gewaltpornografie ausgeklammert, „Pornografie per se“ sei aber prinzipiell nicht schädlich für die Heranwachsenden. „Diese beliebte Fiktion hat keine wissenschaftliche Substanz“, so Starke. In der öffentlichen Diskussion würden Jugendliche zu Unrecht als „Opfer“ von Pornografie dargestellt. Heranwachsende würden Pornografie heutzutage auf unterschiedliche Weise nutzen, sogar teilweise selbst herstellen und verbreiten, was das Verbot der Verbreitung einfacher Pornografie unhaltbar mache. Gefahren für Jugendliche, vor denen das Verbot einfacher Pornografie schützen könnte, seien wissenschaftlich nicht nachweisbar. Pornografie sei, so Starke, weder ausrottbar noch verbietbar. Deswegen muteten die Verbotsvorschriften speziell in Bezug auf das Internet „realitätsfern und diskriminierend“ an.

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