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16.05.2015

Studie Junge Frauen offener für neue Sex-Praktiken

Fremdgehen ist verpönt.

Berlin – Junge Frauen zeigen sich offener für neue Sex-Praktiken als in den 1990er-Jahren – und sind dennoch treuer als damals. Das zeigt die Langzeitstudie „Studentische Sexualität im Wandel“, über deren noch unveröffentlichte Ergebnisse der „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet.

Bei der aktuellen Befragung des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gaben 44 Prozent der Frauen an, schon einmal mit ihrem Partner Pornos geschaut zu haben. Mitte der Neunziger waren es knapp 30 Prozent.

Der Anteil der Frauen, die schon einmal Erfahrungen mit Fesselspielen gemacht haben, hat sich sogar verdoppelt: von 18 auf 36 Prozent. „Häufig bleibt es aber beim einmaligen Ausprobieren“, erklärte Studienleiter Arne Dekker gegenüber dem „Spiegel“. Und 38 Prozent der befragten Studentinnen benutzen Vibratoren, vor 16 Jahren waren es nur elf Prozent.

Bei aller Offenheit für sexuelle Experimente: Fremdgehen ist verpönt. Während Anfang der Achtzigerjahre 34 Prozent der Studentinnen angaben, ihren Partner schon einmal betrogen zu haben, sind es heute nur acht Prozent.

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