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22.07.2013

Studie Hohe Mieten lassen Armutsrisiko steigen

Vor allem Familien mit geringem Einkommen stehen unter Druck.

Berlin – Der Lebensstandard einkommensschwacher Familien sinkt wegen hoher Mieten in vielen Städten unter Hartz-IV-Niveau. Das ergab eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Vor allem Familien mit geringem Einkommen stehen demnach nach der Mietzahlung finanziell unter Druck. Dies beziehe sich nicht nur auch Hartz-IV-Empfänger, sondern auch auf jene Geringverdiener, die nur 60 Prozent des ortsüblichen Durchschnittslohnes bekommen würden.

In 60 der 100 größten deutschen Städte habe eine einkommensschwache Familie demnach mitunter weniger als die Hälfte des Hartz-IV-Satzes zur Verfügung. In Jena bleiben einer Familie mit zwei Kindern laut der Studie nach Überweisung der Miete rechnerisch nur 666 Euro pro Monat.

Das verfügbare Einkommen liegt demnach 43 Prozent unter der staatlichen Grundsicherung, auf die eine vergleichbare Familie ohne Erwerbseinkommen Anspruch hat und die bundesweit einheitlich 1.169 Euro beträgt.

Ähnliche Auswirkungen haben die hohen Wohnkosten in Frankfurt/Main, Freiburg und Regensburg.

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