Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

15.09.2010

Studie Europäer unzufrieden mit dem Euro

Washington – Die Europäer sind unzufrieden mit ihrer Gemeinschaftswährung. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der unabhängigen amerikanischen Stiftung „German Marshall Fund“ gekommen. Demnach vertrete ein Großteil der Bevölkerung in den Euro-Ländern die Überzeugung, der Euro sei schlecht für die Wirtschaft ihres Landes. In Deutschland glauben 53 Prozent, der Euro habe wirtschaftliche Nachteile gebracht, in Frankreich sind es sogar 60 Prozent. Lediglich eine Mehrheit der Slowaken (64 Prozent) und der Niederländer (52 Prozent) sagte, der Euro sei ein ökonomischer Vorteil.

Auch in den Ländern, die den Euro nicht eingeführt haben, genieße der Euro keinen guten Ruf. Ein Großteil der Briten (83 Prozent) und der Polen (53 Prozent) sei der Meinung, dass die Einführung des Euro schlecht für ihre Volkswirtschaften wäre. Jedoch bedeute die Krise des Euro nicht eine Krise für die Europäische Union, so die Studie. Eine Mehrheit der Europäer hält eine starke EU-Führung für wünschenswert. 63 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, es sei für die Wirtschaft ihres Landes von Vorteil, Mitglied der EU als dem weltweit größten Binnenmarkt zu sein.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/studie-europaeer-unzufrieden-mit-dem-euro-15130.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen