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27.10.2009

Studie – Defizit der gesetzlichen Krankenkassen geringer als gedacht

Berlin – Das für kommendes Jahr erwartete Defizit der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro könnte doch geringer ausfallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen IGES-Instituts, die dem „Handelsblatt“ vorliegt. Darin werde ein Fehlbetrag von maximal fünf Milliarden Euro festgestellt. Bei einem Defizit dieser Höhe könnten nach Einschätzung des Instituts die meisten gesetzlichen Krankenkassen im nächsten Jahr auch ohne zusätzliche Hilfe des Staats ihre Ausgaben decken. IGES-Geschäftsführer Martin Albrecht sagte der Zeitung, dass der von der neuen Koalition geplante „Rettungsschirm“ für die Krankenkassen „überflüssig“ sei, da diese durch angesparte Rücklagen in der Lage seien, den Fehlbetrag selbständig auszugleichen. Die Koalition hatte den Krankenkassen einen einmaligen Steuerzuschuss von gut vier Milliarden Euro zugesagt.

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