Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

27.10.2009

Studie – Defizit der gesetzlichen Krankenkassen geringer als gedacht

Berlin – Das für kommendes Jahr erwartete Defizit der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro könnte doch geringer ausfallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des unabhängigen IGES-Instituts, die dem „Handelsblatt“ vorliegt. Darin werde ein Fehlbetrag von maximal fünf Milliarden Euro festgestellt. Bei einem Defizit dieser Höhe könnten nach Einschätzung des Instituts die meisten gesetzlichen Krankenkassen im nächsten Jahr auch ohne zusätzliche Hilfe des Staats ihre Ausgaben decken. IGES-Geschäftsführer Martin Albrecht sagte der Zeitung, dass der von der neuen Koalition geplante „Rettungsschirm“ für die Krankenkassen „überflüssig“ sei, da diese durch angesparte Rücklagen in der Lage seien, den Fehlbetrag selbständig auszugleichen. Die Koalition hatte den Krankenkassen einen einmaligen Steuerzuschuss von gut vier Milliarden Euro zugesagt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/studie-defizit-der-gesetzlichen-krankenkassen-geringer-als-gedacht-2955.html

Weitere Nachrichten

Rob Wainwright Europol

© Security and Defence Agenda / CC BY 2.0

Konzerne weltweit kritisiert Europol warnt vor noch aggressiveren Hackerangriffen

Angesichts fortlaufender Cyberangriffe hat der Chef der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, die Nachlässigkeit vieler Konzerne weltweit ...

Sven Lehmann Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen NRW / CC BY 2.0

NRW Grünen-Chef geht auf Abstand zu Rot-Rot-Grün

Trotz gleicher Haltung zur so genannten "Ehe für alle" bleiben Grünen-Politiker auf Abstand zu einem möglichen rot-rot-grünen Bündnis im Bund. ...

Internet Cafe

© Subhi S Hashwa / gemeinfrei

Stopp der Vorratsdatenspeicherung Unions-Fraktionsvize Harbarth kritisiert Bundesnetzagentur

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Stephan Harbarth, hat die Entscheidung der Bundesnetzagentur zum Stopp der Vorratsdatenspeicherung als ...

Weitere Schlagzeilen