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09.08.2019

Studie Carsharing hat unterschiedliche Auswirkungen

Stationsbasiertes CarSharing ist derzeit an 740 Orten in Deutschland verfügbar.

Berlin – Das sich immer größerer Beliebtheit erfreuende Carsharing hat bislang unterschiedliche Auswirkungen auf den Autobesitz der Haushalte in Deutschland. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie, die am Freitag vom Bundesverband Carsharing (BCS) vorgestellt wurde.

So besitzen über 80 Prozent der Haushalte, die in innerstädtischen Wohnquartieren von Frankfurt, Köln und Stuttgart wohnen und stationsbasiertes oder kombiniertes CarSharing nutzen, kein eigenes Auto mehr. Pro 1.000 Personen besitzen diese Haushalte nur noch etwas mehr als 100 Pkw, weit weniger als die Zielmarke von 150 Pkw pro 1.000 Personen, die das Umweltbundesamt für einen umweltgerechten Stadtverkehr empfiehlt.

Ganz andere Zahlen stellt die Studie allerdings bei den Nutzern von sogenanntem „free-floating“ CarSharing fest: Hier liegt der Anteil autofreier Haushalte bislang bei lediglich 32 Prozent. Auf 1.000 Personen kommen in dieser Gruppe noch immer 485 private Pkw, ungefähr genau so viele wie bei Nicht-Nutzern von Carsharing.

Weitere Ergebnisse: Das durchschnittliche verfügbare Haushaltseinkommen der Carsharing-Nutzer liegt mit 3.445 Euro über dem bundesdeutschen Durchschnitt, so der BCS. Die Parallelnutzer stationsbasiert plus free-floating liegen im Einkommensvergleich mit durchschnittlich 3.781 Euro dabei an der Spitze. Carsharing-Kunden haben überdurchschnittlich oft eine hohe formale Bildung, 71,9 Prozent der Befragten verfügen über einen Hochschulabschluss.

Parallelnutzung verschiedener Anbieter ist eine absolute Männerdomäne: 82 Prozent dieser Nutzungsgruppe sind männlich. Ansonsten ist der Männeranteil unter Carsharing-Nutzern niedriger als in früheren Studien. Er liegt zwischen 42,8 Prozent bei den Nutzern des kombinierten Angebots und 54,5 Prozent bei den Nutzern des Free-floating.

Stationsbasiertes CarSharing ist derzeit an 740 Orten in Deutschland verfügbar. Reine free-floating Angebote gibt es in sieben Metropolen und einigen wenigen Umlandgemeinden dieser Großstädte, so der BCS. Gemessen an den Fahrzeugflotten stellen stationsbasierte und kombinierte Anbieter etwa die Hälfte des Angebots in Deutschland.

Unter dem Titel STARS war die Studie von der Europäischen Union finanziert worden.

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