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Bushido

© Philipp von Ostau / CC BY-SA 3.0

13.07.2013

"Stress ohne Grund" Aberkennung des Bambis für Bushido gefordert

Dieser Preis nur noch für die Tonne gut.

Berlin – Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat den Verleger Hubert Burda aufgefordert, dem Rapper Bushido wegen des Lieds „Stress ohne Grund“ den Integrations-Bambi abzuerkennen.

„Wenn Burda den Integrations-Bambi nun nicht zurückzieht, ist dieser Preis nur noch für die Tonne gut. Burda muss sich von den Mordaufrufen Bushidos distanzieren. Hier darf man sich keine Halbheiten leisten“, sagte Beck „Handelsblatt-Online„.

Außerdem müssten sich CDU und CSU von ihrem ehemaligen Praktikanten „endlich ordentlich distanzieren, mit dem selbst Innenminister Friedrich vergangenen Sommer noch einen auf beste Freunde gemacht hat“, so Beck weiter. „Ein Gewalt-Rapper, der gegen Juden, Homosexuelle und Frauen hetzt, darf vom vermeintlichen politischen Establishment nicht weiter hofiert werden.“

Hintergrund sind verbale Ausfälle und Drohungen gegen Grünen-Chefin Claudia Roth, Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und den FDP-Bundestagsabgeordneten Serkan Tören, die Bushido in einem Musikvideo seines Rapper-Kollegen Shindy verbreitet.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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