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Streit um die PCB-Eier geht weiter

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19.04.2012

Dioxin-Skandal Streit um die PCB-Eier geht weiter

Foodwatch wirft niedersächsischem Ministerium Desinformation vor.

Berlin/Hannover – Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die Informationspolitik Niedersachsens im Fall der PCB-Eier aus dem Landkreis Aurich kritisiert. Das Verbraucherministerium habe auch nach mehrmaliger Anfrage keine Informationen zur genauen Zusammensetzung des gefundenen Giftstoffs herausgegeben, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Anhand der sogenannten Kongenerenmuster, einer Art chemischen Fingerabdrucks, könnten jedoch eventuell Rückschlüsse auf Herkunft und Eintragsweg des dioxinähnlichen Stoffs gezogen werden.

Darüber hinaus habe das Ministerium verbreitet, dass beim Verzehr der Eier keine Gesundheitsgefährdung bestehe. Das sei „grob verharmlosend“, sagte Sprecher Martin Rücker. Dagegen habe das nordrhein-westfälische Verbraucherministerium richtig reagiert und auf langfristige Gefahren hingewiesen sowie Foodwatch die Kongenerenmuster zur Verfügung gestellt. Auf einem ostwestfälischen Hof waren im April ebenfalls dioxinbelastete Eier gefunden worden.

Dioxin steht im Verdacht, Krebs zu verursachen.

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