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Zwei Menschen beim Anstoßen

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22.04.2012

Berlin Streit um bundesweites Alkoholverbot im Nahverkehr

Wegen alkoholisierter Passagiere sei „die Aufenthaltsqualität im Öffentlichen Personennahverkehr massiv beeinträchtigt.

Berlin – Nachdem München und Hamburg ein Alkoholverbot in S- und U-Bahnen erlassen haben, wird der Ruf nach einer bundeseinheitlichen Regelung lauter. Wegen alkoholisierter Passagiere sei „die Aufenthaltsqualität im Öffentlichen Personennahverkehr massiv beeinträchtigt“, heißt es laut dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in einem Schreiben des Geschäftsführers des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz, an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Der Nahverkehrsmanager verlange eine „gesetzliche Grundlage für ein bundesweit einheitlich gültiges Alkoholverkaufs- und -konsumverbot in Anlagen und Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs“.

Bei der Deutschen Bahn, dem Marktführer im Schienenverkehr, ist eine solche Forderung umstritten. Die Bahn fürchtet vor allem die Kosten für die Kontrolle und Durchsetzung eines bundesweiten Alkoholverbots, die nach internen Berechnungen des Konzerns über hundert Millionen Euro jährlich betrügen.

Auch Bundesinnenminister Friedrich reagiert ablehnend. Eine bundesweite Regelung sei „nicht geplant“, teilte er dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit.

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