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Streichungen und Verlegungen weltweit?

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28.02.2012

Flughafen-Streik Streichungen und Verlegungen weltweit?

Lufthansa befasst sich mit „Plan B“.

Frankfurt/Main – Die Deutsche Lufthansa erwägt Streichungen und Verlegungen von Flügen weltweit für den Fall, dass am Mittwoch neben den Vorfeldarbeitern auch die Towerlotsen am Frankfurter Flughafen streiken. Allerdings sei man „sehr zuversichtlich“, dass die am Dienstagmittag beantragte einstweilige Verfügung gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) Erfolg habe. Deshalb werde über einen „Plan B“ erst gesprochen, wenn die Verfügung wider Erwarten nicht erlassen werde.

Lufthansa hatte den Antrag zusammen mit der Betreibergesellschaft Fraport und der Deutschen Flugsicherung GmbH am Nachmittag beim Arbeitsgericht Frankfurt eingereicht. Die Antragsteller halten die Ausweitung für unverhältnismäßig. Am Abend sollte darüber verhandelt werden.

Das Vorhaben der GdF, im Arbeitskampf gegen den Flughafenbetreiber Fraport auch Fluglotsen streiken zu lassen, werde sein Unternehmen nicht hinnehmen, sagte Stefan Lauer, Personal-Vorstand der Lufthansa, in Frankfurt am Main. Die Spartengewerkschaft nutze ihre Monopolstellung bei der infrastrukturellen Daseinsvorsorge zur Durchsetzung eigennütziger Interessen aus.

Die GdF hat für Mittwochmorgen die Fluglotsen im Frankfurter Tower zu einem sechsstündigen Solidaritätsstreik ab 05.00 Uhr für die Vorfeldkollegen aufgerufen.

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