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05.11.2009

Strafverfahren gegen Oberst nach Luftangriff immer wahrscheinlicher

Berlin – In der Bundesregierung geht man nach der Lektüre des jüngsten NATO-Berichts offenbar davon aus, dass es zu einem Gerichtsverfahren gegen den Bundeswehr-Oberst Georg Klein kommen wird. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“. Es sei „ganz klar“, dass Klein „gegen die Regeln verstoßen“ habe und „zur Verantwortung gezogen“ werde, heiße es in Regierungskreisen. Oberst Klein hatte am 4. September nahe der nordafghanischen Stadt Kundus den Luftangriff auf zwei von den Taliban entführte Tanklastzüge angeordnet. Dabei kamen vermutlich auch zahlreiche Zivilisten ums Leben. „Ich kann ein Strafverfahren nicht ausschließen. Aber auch wenn ein Strafverfahren gegen Oberst Klein eröffnet wird, stehen wir weiter zu ihm, ohne Wenn und Aber“, sagte der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, gegenüber der Zeitung.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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