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31.10.2009

Strafbefehl für Vater von Amoktäter Tim K. beantragt

Stuttgart – Der Vater des Amoktäters von Winnenden muss sich nach dem Willen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft nicht vor Gericht verantworten. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, beantragte die Justizbehörde lediglich einen Strafbefehl gegen den 50-Jährigen. Ihm wird der Vorwurf der fahrlässigen Tötung gemacht, weil er seine Waffen nicht ausreichend gesichert habe. Über den Antrag muss nun die nächsthöhere Instanz entscheiden, die Stuttgarter Generalstaatsanwaltschaft. Die entscheidende Frage sei, ob die Eltern des Amoktäters von den psychischen Problemen ihres Sohnes wussten. Wenn ja, hätte der Vater die im Haus verwahrten Schusswaffen und die dazu gehörige Munition strenger unter Verschluss halten müssen. Tim K. hatte am 11. März 15 Menschen und sich selbst getötet. Die Tatwaffe, eine Pistole, hatte er aus dem Schlafzimmer der Eltern entwendet.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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