Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

SPD-Parteizentrale

© über dts Nachrichtenagentur

26.08.2015

Stöß SPD lässt sich von Drohungen nicht einschüchtern

„Die demokratische Arbeit geht weiter.“

Berlin – Laut Berlins SPD-Chef Jan Stöß lassen sich die Sozialdemokraten von Drohungen nicht einschüchtern: „In den letzten Jahren wurden unsere Einrichtungen immer wieder angegriffen. Aber im Kern bleibt wichtig: Wir lassen uns davon nicht einschüchtern, die demokratische Arbeit geht weiter“, sagte Stöß am Mittwoch im rbb-Inforadio.

Am Dienstag war in der Parteizentrale der SPD eine Bombendrohung eingegangen, kurze Zeit später konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

„Es hat sich leider eine Art Muster herausgebildet. Immer wenn sich jemand – wie jetzt unser Parteivorsitzender Sigmar Gabriel – da sehr pointiert äußert, bekommen wir Post und Hassmails, aber auch Nachrichten auf Facebook unter voller Namensnennung, die einfach eine Grenze überschreiten“, so Stöß.

Der Berliner SPD-Chef verteidigte zudem seinen Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel: „Man muss auch klar benennen, dass man sich dagegen stellt, und dazu gehört auch eine klare Sprache. Sigmar Gabriel hat das auch richtig gemacht, wenn er gesagt hat, dass ist Pack, das hier unterwegs ist und Flüchtlingseinrichtungen angreift.“

Wer Feuer lege, Asylbewerbern nach dem Leben trachte und Polizisten angreife, müsse „gesucht, ausfindig gemacht, angeklagt und hinter Gitter gebracht werden“, betonte Stöß.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/stoess-spd-laesst-sich-von-drohungen-nicht-einschuechtern-87760.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen