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06.09.2013

Stiftung Patientenschutz 443.000 bleiben jährlich ohne Sterbebegleitung

„Viel zu viele Menschen werden in ihrer Not allein gelassen.“

Berlin – Nach Zahlen der Stiftung Patientenschutz bleiben jährlich 443.000 Menschen, die Sterbebegleitung benötigen, ohne entsprechende Versorgung. „Viel zu viele Menschen werden in ihrer Not allein gelassen“, sagte der Präsident der Stiftung, Eugen Brysch, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Nach Angaben der Patientenschützer-Stiftung bedürfen etwa 60 Prozent der Sterbenden einer besonderen Versorgung. Das entspreche pro Jahr 522.000 Menschen. Tatsächlich würden aber nur insgesamt 79.000 Sterbende pro Jahr in einer Palliativstation (28.000), im Hospiz (25.000) oder durch einen ambulanten Dienst (26.000) versorgt.

Es sei ein „Armutszeugnis“, dass nur 15 Prozent der Betroffenen tatsächlich Hilfe erhielten, sagte Brysch. „Die Krankenkassen und die Gesundheitspolitik könnten das ändern.“

Brysch forderte einen Aktionsplan Palliativversorgung, der sicherstelle, dass bis 2020 die Hälfte der Sterbenden tatsächlich die notwendige Hilfe erhielten.

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