Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Steuern sprudeln offenbar stärker als erwartet

© dapd

04.04.2012

Haushalt Steuern sprudeln offenbar stärker als erwartet

2013 könnten die Einnahmen erstmals über der Marke von 600 Milliarden Euro liegen.

Düsseldorf – Die Finanzminister von Bund und Ländern können 2012 und 2013 auf deutlich höhere Steuereinnahmen hoffen als zuletzt vorhergesagt. So werde der Staat dieses Jahr 596,7 Milliarden Euro von Bürgern und Unternehmen einnehmen, meldete das Düsseldorfer „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). 2013 lägen die Einnahmen demnach mit 622,1 Milliarden Euro erstmals über der Marke von 600 Milliarden Euro.

Verglichen mit der Steuerschätzung vom November seien das im laufenden Jahr 4,7 Milliarden Euro und 2013 sogar fast 9 Milliarden Euro mehr, sagte DIW-Finanzexpertin Kristina van Deuverden. Dabei seien die Mindereinnahmen durch die von der Bundesregierung geplanten Einkommensteuersenkungen bereits berücksichtigt. Die nächste Steuerschätzung findet Anfang Mai in Frankfurt/Oder statt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/steuern-sprudeln-offenbar-staerker-als-erwartet-49029.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen