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11.02.2010

Steuerdatei in Baden-Württemberg betrifft bundesweit 1748 Anleger

Stuttgart – Die Daten von möglichen Steuersündern, die dem Land Baden-Württemberg angeboten werden, betreffen offenbar 1748 Anleger aus dem gesamten Bundesgebiet. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ heute vorab. Demnach sollen die betroffenen Anleger insgesamt 280 Millionen Euro bei einem Vermögensverwalter deponiert haben, der das Geld in der Schweiz bei Banken und Versicherungen angelegt hat. Die Fahnder gehen bisher von sieben Millionen Euro an Steuernachzahlungen aus. Sollte sich herausstellen, dass nicht nur Zinsen, sonder auch Kapital hinterzogen wurden, würde allerdings deutlich mehr in die Staatskasse fließen. Die Staatsanwaltschaft hatte den möglichen Kauf der Daten zunächst geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass es keinen Ansatz für eine Strafverfolgung des Informanten gebe. In der CDU/FDP-Koalition gibt es allerdings noch keine Einigung darüber, ob die Daten erworben werden sollen.

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