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Norbert Walter-Borjans

© Finanzministerium NRW / CC BY-SA 3.0

28.02.2016

Steuer-CDs ausgewertet EU-Bürger haben 40 bis 50 Milliarden Franken versteckt

Die Daten stammen aus den elf Steuer-CDs.

Berlin – Nicht nur Griechen, auch Bürger anderer EU-Länder scheinen im großen Stil Geld in die Schweiz gebracht zu haben. Das legen Daten der nordrhein-westfälischen Steuerfahnder nahe.

„Wir sind bei unseren Ermittlungen auf zahlreiche andere EU-Länder gestoßen, in denen die Bürger Geld im Ausland untergebracht haben und das womöglich an den Finanzbehörden vorbei“, sagte Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe).

Walter-Borjans zufolge geht es um Summen zwischen 40 bis 50 Milliarden Schweizer Franken (40,11 bis 50,14 Milliarden Euro bei aktuellem Wechselkurs). Die Daten stammen aus den elf Steuer-CDs, die NRW in den vergangenen Jahren gekauft hatte.

Fündig geworden waren die Fahnder zuvor schon in einem anderen Fall, nämlich Griechenland. Reiche Griechen sollen bis zu vier Milliarden Schweizer Franken im Ausland gebunkert haben.

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