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Wahlurne Umfrage

© Alexander Hauk / bayernnachrichten.de / gemeinfrei

02.03.2016

“Stern”-RTL-Wahltrend AfD wieder unter 10-Prozent-Marke

48 Prozent würden sich momentan für Angela Merkel als Kanzlerin entscheiden.

Hamburg – Stabile Stimmung in unruhigen Zeiten: Im Vergleich zur Vorwoche ändern sich die Werte für die einzelnen Parteien kaum. Im stern-RTL-Wahltrend liegen CDU/CSU weiterhin bei 35 Prozent, die SPD kommt nach wie vor auf 24 Prozent. Die Grünen behaupten ihre 10 Prozent, die Linke hält ebenfalls ihre 10 Prozent. Und die FDP wäre auch in dieser Woche mit 6 Prozent im Bundestag vertreten.

Lediglich die AfD verliert einen Prozentpunkt und fällt mit 9 Prozent wieder unter die 10-Prozent-Marke, während die sonstigen kleinen Parteien von zusammen 5 auf nun 6 Prozent zulegen. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 34 Prozent.

Unverändert 48 Prozent der Wahlberechtigten würden sich momentan für Angela Merkel als Kanzlerin entscheiden. Merkel liegt damit auch weiterhin 34 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel, für den sich 14 Prozent entscheiden würden – darunter nur 40 Prozent der SPD-Anhänger.

25 Prozent der Wahlberechtigten – noch einmal ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche – trauen CDU/CSU zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Diese politische Kompetenz billigen aber nur noch 7 Prozent der SPD zu. Eine Mehrheit von 59 Prozent traut sie allerdings keiner Partei zu – darunter 48 Prozent der SPD-Anhänger und 36 Prozent der Sympathisanten der Union.

Dass die CDU bei den bevorstehenden Landtagswahlen für Angela Merkels Flüchtlingspolitik abgestraft würde, sei Unsinn, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Das zeige sich recht klar am Beispiel Baden-Württembergs: „Hier wollen viele, die schon 2013 ihr Kreuz bei der CDU gemacht haben und auch 2017 wieder der Merkel-CDU ihre Stimme geben wollen, bei der Landtagswahl grün wählen – obwohl der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann doch Merkels Kurs unterstützt.“ Das habe also, so Güllner, „mit Merkels Politik wenig, viel aber mit dem erbärmlichen Zustand der CDU im Ländle zu tun“.

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