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Sterbehilfe-Debatte Krebshilfe fordert Ausbau der Palliativmedizin

„Eine gute und flächendeckende Palliativmedizin benötigt keine Sterbehilfe.“

Berlin – Mit Blick auf die Sterbehilfe-Debatte hat die Deutsche Krebshilfe gefordert, die palliativmedizinische Versorgung in Deutschland auszuweiten.

„Eine gute und flächendeckende Palliativmedizin benötigt keine Sterbehilfe. Allerdings müssen für die Versorgung unheilbar kranker Menschen die palliativmedizinischen Versorgungsstrukturen flächendeckend verbessert werden“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Er begrüßte die entsprechenden Ankündigungen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

Die Deutsche Krebshilfe habe bisher durch Spenden der Bevölkerung rund 70 Millionen Euro in die Palliativmedizin investiert. „Doch nun müssen auch gesundheitspolitisch rasch Taten folgen“, forderte Nettekoven.

15.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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