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Frank-Walter Steinmeier

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11.10.2014

Nach gewalttätigen Protesten gegen IS Steinmeier ruft zu Besonnenheit auf

„Wut und Trauer sind niemals eine Rechtfertigung für Gewalt.“

Berlin – Angesichts gewalttätiger Proteste in deutschen Städten gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zu Besonnenheit aufgerufen.

„Wir teilen den Schmerz der in Deutschland lebenden Menschen, die um Landsleute, Verwandte und Glaubensbrüder in Syrien oder im Irak trauern und wütend sind“, sagte Steinmeier im Interview mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Eines müsse aber auch klar sein: „Wut und Trauer sind niemals eine Rechtfertigung für Gewalt“, betonte der Außenminister.

Mit Blick auf den Kampf gegen den IS kündigte Steinmeier neue diplomatische Anstrengungen der Bundesrepublik an. „Wir versuchen die arabischen Länder, die Türkei und den Iran davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, gemeinsam gegen den IS vorzugehen“, so der SPD-Politiker.

Den Einsatz deutscher Kampfflugzeuge oder deutscher Bodentruppen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ schloss Steinmeier erneut aus.

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