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Frank-Walter Steinmeier

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19.06.2014

Steinmeier Lage im Irak „hochgefährlich“

Der Irak dürfe nicht zu einem „ständigen Gefahrenherd“ werden.

Berlin – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Lage im Irak als „hochgefährlich“ bezeichnet. „Der Vormarsch von ISIS bedroht den Zusammenhalt des Irak, er gefährdet auch die Nachbarstaaten – nicht nur durch wachsende Flüchtlingsströme. Was wir verhindern müssen, ist ein weiterer Stellvertreterkrieg auf irakischem Boden“, sagte Steinmeier im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung „Kurier“.

Der Irak dürfe nicht zu einem „ständigen Gefahrenherd“ für den Nahen und Mittleren Osten werden, so Steinmeier weiter. „Der Erosion zentralstaatlicher Hoheitsgewalt des Irak kann nur begegnet werden, wenn in Bagdad schiitische, sunnitische und kurdische Interessen zusammengebracht werden.“

Die internationale Gemeinschaft habe den Irak in den letzten Jahren in „vielfacher Weise unterstützt“, betonte Steinmeier. Jedoch sei diese Hilfe „nicht ausreichend zur Herstellung politischer und wirtschaftlicher Stabilität eingesetzt worden“, monierte der Außenminister.

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