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Peer Steinbrück

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12.01.2013

SPD Steinbrücks Umfrageabsturz sorgt für Unruhe

„Wir müssen alle ins Feld, um Schwarz-Gelb abzulösen.“

Berlin – Nach einer Serie schlechter Umfrage-Ergebnisse für ihren Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück macht sich nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe) in der SPD große Unruhe breit. Namhafte Sozialdemokraten sagten, nur ein rot-grüner Erfolg bei der Landtagswahl am übernächsten Sonntag in Niedersachsen könne die Partei vor einem Debakel bei der Bundestagswahl im Herbst bewahren. SPD-Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern werden in der kommenden Woche deshalb noch zahlreiche Wahlkampftermine wahrnehmen. „Wir müssen alle ins Feld, um Schwarz-Gelb abzulösen“, hieß es in der Parteiführung.

Schleswig-Holsteins SPD-Landeschef Ralf Stegner rief angesichts der knappen Prognosen für die Landtagswahl und der misslichen Werte im Bund zu einer Kraftanstrengung in Niedersachsen auf. „Die Umfragen zeigen, dass wir noch hart arbeiten und Wähler mobilisieren müssen. Und das machen wir auch“, sagte Stegner.

Steinbrück äußerte sich in der SPD-Fraktionsklausur nach Angaben von Teilnehmern selbstkritisch zu der neuen Debatte um seine Person und vermied Schuldzuweisungen an die Medien. Zugleich habe er seinen Willen bekräftigt, im Spitzenamt zu bleiben und für einen Erfolg der SPD bei der Bundestagswahl zu kämpfen. Er habe „Nehmerqualitäten“ und lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, zitierten ihn SPD-Vertreter.

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