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Peer Steinbrück

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05.01.2013

Debatte um Kanzlergehalt Steinbrück verteidigt seine Äußerungen

„Ich habe mitnichten gefordert, das Kanzlergehalt zu erhöhen.“

Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Kritik am Einkommen deutscher Regierungschefs verteidigt. „Ich habe mitnichten gefordert, das Kanzlergehalt zu erhöhen“, sagte Steinbrück dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

Er habe lediglich die Meinung vertreten, dass Kanzler im Vergleich zu Führungspersonen in der Wirtschaft eher gering bezahlt sind. „Diese Wahrheit werde ich nicht verschweigen“, betonte Steinbrück, „auch nicht als Kanzlerkandidat“. Er wolle auch in Zukunft nicht nur laut aussprechen, was opportun erscheint, sagte Steinbrück. „Ich sage, was ich denke, und ich tue, was ich sage.“

Gleichzeitig kündigte der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten an, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes im Falle eines Wahlsiegs unmittelbar nach dem Urnengang umzusetzen. „Wenn wir die Wahl gewinnen, dann wird die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes zu den ersten Maßnahmen unseres 100-Tage-Programms gehören“, so Steinbrück im Gespräch mit der Zeitung.

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