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Peer Steinbrück

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14.06.2013

Steinbrück SPD-Steuerpläne betreffen Mittelschicht nicht

Geplante Erhöhung träfe weniger als fünf Prozent der Steuerpflichtigen.

Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat versichert, die im Programm seiner Partei für die Bundestagswahl angekündigten Steuererhöhungen träfen die Mittelschicht nicht.

In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe) schreibt Steinbrück, die geplante Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent träfe weniger als fünf Prozent der Steuerpflichtigen. Die geplante Vermögensteuer werde nur von sehr reichen Privatleuten erhoben. Eine betriebliche Vermögensteuer werde es nicht geben, so dass die Substanz von Unternehmen vom Fiskus nicht gefährdet werde.

Als „ethischer Kompass“ diene ihm, so Steinbrück, ein Bibelwort aus dem fünften Buch Mose: „Dass du aus Brunnen trinkst, die du nicht gebaut hast, und von Ölbäumen erntest, die du nicht gepflanzt hast“.

Wirtschaftlicher Erfolg erwachse nie aus der Leistung des Einzelnen allein, sondern immer auch aus einem dichten Netz gesellschaftlicher Voraussetzungen. Auf dieser Einsicht gründe das Bündnis zwischen Starken und Schwachen. Darüber solle man im Wahlkampf debattieren, wenn es um Steuern gehe. „Ich freue mich auf diese Debatte“, schreibt Steinbrück in seinem Beitrag.

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