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Gerhard Schröder

© Eastfrisian / CC BY-SA 3.0

21.01.2015

Ukraine-Krise Steinbrück offen für Alt-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler

Die politischen Gespräche seien allerdings zuallererst Aufgabe der Regierung.

Düsseldorf – Der SPD-Abgeordnete und ehemalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stünde in der Ukraine-Krise einer vermittelnden Rolle von Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) zwischen Russland und dem Westen offen gegenüber.

Der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) sagte Steinbrück auf die Frage, ob sich vielleicht auch Gerhard Schröder als Ex-Kanzler und Gazprom-Funktionär stärker in die Verhandlungen einbringen solle: „Die politischen Gespräche sind zuallererst Aufgabe der Regierung. Aber ich sehe keinen Grund, warum sich nicht auch andere gut vernetzte Personen einbringen sollten, um zu einem erträglichen Verhältnis zurückzufinden.“

Steinbrück, der auch Vorsitzender der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe ist, forderte zudem von der Bundesregierung ein größeres internationales Engagement. Angesichts des G7-Vorsitzes Deutschlands in diesem Jahr sagte Steinbrück: „Es wird unvermeidbar sein, mehr Verantwortung in der Welt zu übernehmen.“

Zudem könne Deutschland die Verantwortung für Stabilität und Sicherheit in seiner Nachbarschaft nicht einfach auf andere abschieben, so Steinbrück in der „Rheinischen Post“. Zugleich gab der SPD-Politiker bekannt, dass sein neues Buch „Vertagte Zukunft“ Anfang März erscheinen wird.

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