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Peer Steinbrück

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13.01.2013

Regierungssprecher Steinbrück hat Merkel doch zu Gespräch getroffen

„Die Bundeskanzlerin hat da eine andere Erinnerung.“

Berlin – Entgegen seiner bisherigen Darstellung hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück Angela Merkel nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ noch nach dem Regierungswechsel vor gut drei Jahren zu einem Vieraugengespräch getroffen. Das Abendessen auf Einladung Merkels habe im November 2009 stattgefunden.

Wie bereits bei anderen Gelegenheiten hatte sich der ehemalige Bundesfinanzminister vor zwei Wochen in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ beklagt, es sei nach dem Ende der Großen Koalition „nie wieder“ zu einem solchen Austausch gekommen. „Es gab keinen Anruf, keine Einladung“, sagte Steinbrück, dabei hätte er es durchaus normal gefunden, „wenn sie in der Krise mal angerufen und gesagt hätte, ich solle doch mal auf eine Tasse Wein“ herüberkommen.

„Die Bundeskanzlerin hat da eine andere Erinnerung“, sagte nun ein Regierungssprecher. Über Details der Unterhaltung wolle Merkel sich nicht äußern, da sie über persönliche Gespräche und Begegnungen „grundsätzlich keine Auskunft gibt“.

Steinbrück sagt, das Treffen stünde nicht im Widerspruch zu seinen bisherigen Äußerungen. „Ja, an dieses Essen erinnere ich mich, da haben wir die Arbeit der Großen Koalition abgeschlossen.“

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