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Peer Steinbrück

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28.08.2013

Steinbrück Mehr Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen

Jedoch müsse der Bund die Kommunen stärker unterstützen.

Berlin – Angesichts des Bürgerkriegs in Syrien hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die Bundesregierung und die Kommunen aufgefordert, mehr Flüchtlinge aus der Krisenregion in Deutschland aufzunehmen.

In der „Stuttgarter Zeitung“ sagte Steinbrück mahnend: „Es sind bisher 4500 Syrer zu uns gekommen. Die Nachbarländer Syriens haben inzwischen mehr als eine Million Menschen aufgenommen. Angesichts solcher Zahlen von einer Überforderung Deutschlands zu schwadronieren, ist absolut unangemessen.“ Jedoch müsse der Bund die Kommunen bei der Unterbringung des wachsenden Stroms von Flüchtlingen und Asylbewerbern stärker unterstützen – „auch mit mehr Geld“.

Vor dem Hintergrund der Konflikte um die Unterbringung von Flüchtlingen warnte Steinbrück zudem davor, voreilig den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit zu erheben. „Es gibt Spannungen, wenn ein nachbarschaftlicher Raum überlastet wird“ – „wenn dort Fahrräder vom Hof verschwinden oder Scheiben eingeworfen werden oder die halbe Nacht Ruhestörungen erfolgen, dann haben die Bürger einfach einen dicken Hals“, und das müsse man ernst nehmen, sagte der Kanzlerkandidat.

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