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11.04.2019

Statistisches Bundesamt Verbraucherpreise im März um 1,3 Prozent gestiegen

Günstiger wurden vor allem Geräte der Unterhaltungselektronik.

Wiesbaden – Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im März 2019 um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Vergleich zum Februar stieg der Verbraucherpreisindex im dritten Monat des Jahres um 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende März.

Energieprodukte verteuerten sich gegenüber März 2018 um 4,2 Prozent und wirkten damit erhöhend auf die Gesamtteuerung. In den beiden Vormonaten waren die Teuerungsraten für Energie noch deutlich niedriger (Februar 2019: +2,9 Prozent; Januar 2019: +2,3 Prozent). Von März 2018 bis März 2019 stiegen vor allem die Preise für leichtes Heizöl (+13,5 Prozent) und Fernwärme (+5,0 Prozent). Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren auch Kraftstoffe (+3,7 Prozent), Strom (+2,9 Prozent) und Erdgas (+2,7 Prozent).

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate bei +1,1 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel waren um 0,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln hat sich damit erneut abgeschwächt, im Februar 2019 hatte die Teuerungsrate hierfür bei +1,4 Prozent gelegen. Auffällig teurer als ein Jahr zuvor war im März 2019 Gemüse (+8,0 Prozent, darunter Kartoffeln: +35,6 Prozent). Dieser Preisanstieg wurde jedoch durch den starken Preisrückgang bei Obst (-7,1 Prozent, darunter Äpfel: -20,9 Prozent) fast ausgeglichen.

Weitere Preiserhöhungen binnen Jahresfrist gab es unter anderem bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten (+2,6 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnissen (+2,3 Prozent), Preisrückgänge hingegen auch bei Molkereiprodukten und Eiern (-1,8 Prozent).

Gemessen an der Gesamtteuerung stiegen die Preise für Waren insgesamt von März 2018 bis März 2019 mit +1,6 Prozent überdurchschnittlich, bestimmt durch die Preisanstiege bei Energieprodukten (+4,2 Prozent), so die Statistiker weiter. Auch andere Waren verteuerten sich binnen Jahresfrist deutlich, zum Beispiel Tabakwaren (+4,4 Prozent), Druckerzeugnisse, Schreib- und Zeichenwaren (+3,3 Prozent, darunter Zeitungen und Zeitschriften: +4,8 Prozent) sowie Fahrzeuge (+2,5 Prozent, darunter neue Personenkraftwagen: +3,0 Prozent).

Günstiger wurden vor allem Geräte der Unterhaltungselektronik (-5,9 Prozent) sowie Telefone (-5,6 Prozent). Dienstleistungen insgesamt waren im März 2019 um 1,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4 Prozent), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Deutlich stärker verteuerten sich zum Beispiel Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+4,6 Prozent), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,1 Prozent) sowie Gaststättendienstleistungen (+2,4 Prozent). Günstiger wurden insbesondere Pauschalreisen (-6,4 Prozent).

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