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Statistisches Bundesamt Armutsgefährdung in den Ländern weiter unterschiedlich

Armutsgefährdungsquote in Bayern und Baden-Württemberg am geringsten.

Wiesbaden – Die Armutsgefährdung in Deutschland ist regional nach wie vor sehr unterschiedlich ausgeprägt.

In den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg war die Armutsgefährdungsquote im Jahr 2018 mit 11,7 Prozent beziehungsweise 11,9 Prozent am geringsten, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag auf Basis des Mikrozensus mit. Das höchste Armutsrisiko wies Bremen mit 22,7 Prozent auf, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 20,9 Prozent.

Die Armutsgefährdungsquoten für das Jahr 2018 lagen in den neuen Ländern mit durchschnittlich 17,5 Prozent etwas höher als im früheren Bundesgebiet mit 15,0 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2005 haben sich die Armutsgefährdungsquoten im Osten und im Westen jedoch angenähert: Damals waren im früheren Bundesgebiet 13,2 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet, in den neuen Ländern 20,4 Prozent.

Von allen Haushaltstypen weisen Alleinerziehende und ihre Kinder das höchste Armutsrisiko auf: 2018 waren 40,4 Prozent der Personen in Alleinerziehenden-Haushalten im früheren Bundesgebiet und 44,5 Prozent dieser Personen in den neuen Ländern armutsgefährdet, so die Statistiker.

Auch hier gibt es große regionale Unterschiede: Während in Berlin 34,1 Prozent der Personen in Alleinerziehenden-Haushalten von Armut bedroht waren, traf dies in Mecklenburg-Vorpommern auf 56,9 Prozent zu.

25.07.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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