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Bundesagentur für Arbeit

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09.06.2015

Statistik Ältere und Kinder beziehen am längsten Hartz IV

Aber auch der Wohnort spielt eine entscheidende Rolle.

Berlin – Hartz IV wird vor allem für Ältere und Kinder zum Dauerzustand. Wie „Bild“ (Dienstag) unter Berufung auf eine neue Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, bezogen Ende 2014 insgesamt 63,6 Prozent der über 50-jährigen erwerbsfähigen Leistungsempfänger schon seit mindestens vier Jahren Hartz IV. Bei den Kindern zwischen sieben und 15 Jahren waren es 56,4 Prozent.

Dem „Bild“-Bericht zufolge fällt der Hartz-Bezug je nach Bevölkerungsgruppe, Geschlecht oder Wohnort völlig unterschiedlich lange aus. So waren erwerbsfähige Frauen häufiger lange von Hartz abhängig als Männer. 51,3 Prozent der weiblichen Hartz-Empfänger lebten schon länger als vier Jahre von Hartz, bei den Männern waren es 46 Prozent.

Aber auch der Wohnort spielt eine entscheidende Rolle. So lag der Anteil der Dauer-Hartz-Bezieher unter den Männern im Osten bei 53,5 Prozent, im Westen dagegen bei 42,6 Prozent. Bei Ost-Frauen waren 58,3 Prozent im Dauer-Hartz-Bezug, im Westen 48,3 Prozent.

Unter den alleinerziehenden Hartz-Beziehern waren 46,4 Prozent länger als vier Jahre im Hartz-Bezug. Bei Paaren ohne Kinder betrug der Anteil 53,7 Prozent, bei Paaren mit Kindern 43,2 Prozent. Von den deutschen Leistungsempfängern waren 50,8 Prozent Dauer-Kunden der Jobcenter, unter den ausländischen Hartz-Beziehern waren es 42,3 Prozent.

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