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12.02.2011

Standorte für Kohlendioxid-Endlager in Deutschland bekannt geworden

Berlin – Erstmals ist bekannt geworden, wo in Deutschland mögliche Standorte für die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Technik) liegen. Insgesamt 408 potentielle Stellen hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in einem bislang geheimgehaltenen Kataster ausgewiesen. Das geht aus einer Karte hervor, die dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ vorliegt. Die meisten der Lager liegen demnach in Ostfriesland sowie im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Geeignetes Gestein findet sich aber auch bei Königs Wusterhausen nahe Berlin sowie in Hamburg-Billstedt und östlich von München.

Mit der CCS-Methode wollen Energiekonzerne das Treibhausgas, das etwa beim Betrieb von Kohlekraftwerken entsteht, unterirdisch speichern. Andernorts haben Probebohrungen für CCS-Anlagen schon zu massiven Bürgerprotesten geführt. Die Anwohner fürchten, das Gas könne entweichen und das Grundwasser versauern.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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