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10.04.2015

Stabilitätsprogramm Staatsschulden sinken schneller als erwartet

Bis 2019 will die Bundesregierung keine neuen Schulden aufnehmen.

Berlin – Die Bundesregierung will die Schuldenobergrenze des Maastricht-Vertrags von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung deutlich schneller erreichen als vorgesehen. Das geht aus dem neuen Stabilitätsprogramm von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hervor, das das Bundeskabinett kommende Woche beschließen und nach Brüssel melden will.

Wie der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe berichtet, soll die Schuldenquote 2019, also zum Ende des Berichtszeitraums, bei 61,5 Prozent liegen. Gemäß bisheriger Planung darf sich Deutschland bis 2023 Zeit lassen. 2014 lag der Wert noch bei 74,7 Prozent, dieses Jahr soll er auf 71,5 Prozent fallen. 2016 soll mit 68,8 Prozent die Marke von 70 Prozent erstmals seit der Finanzkrise wieder unterschritten werden.

Bis 2019 will die Bundesregierung keine neuen Schulden aufnehmen, sichert sie in dem Bericht zu. „Deutschland ist entschlossen, weiterhin alle nationalen und europäischen finanzpolitischen Vorgaben zu erfüllen“, heißt es weiter.

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