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16.02.2010

Staatsanwaltschaft prüft Betrug bei Vermessungsprotokollen für Kölner U-Bahn

Köln – Die Kölner Staatsanwaltschaft prüft beim U-Bahn-Skandal offenbar einen Betrug bei den Vermessungsprotokollen. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ teilen die von der Justizbehörde beauftragten Gutachter die Einschätzung innerhalb der Kölner Verkehrs-Betriebe, dass Unterlagen verfälscht wurden. „Das sieht nach Absicht und systematischen Manipulationen aus“, hieß es laut der Zeitung im Umfeld der Ermittler. Der Baukonzern Bilfinger Berger gab in einem Schreiben an die KVB Unstimmigkeiten bei „etwa 20“ Protokollen zu. Zwei Bauleiter, gegen die bereits ermittelt wird, sind mittlerweile suspendiert worden. Deren Angaben würden nun geprüft, sagte Unternehmenssprecher Martin Büllesbach gegenüber der Zeitung. Angesichts der jüngsten Enthüllungen müsse er „inzwischen davon ausgehen, dass wir eventuell immer angelogen werden“. Man werde sich fortan nicht mehr auf die Aussagen der eigenen Mitarbeiter verlassen, sondern alle Vorgänge „genauestens“ prüfen.

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