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Staatsanwälte prüfen Russland-Geschäfte

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20.03.2012

EnBW Staatsanwälte prüfen Russland-Geschäfte

„Verfahren gegen Unbekannt“.

Düsseldorf – Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hat einem Zeitungsbericht zufolge Vorermittlungen gegen den Stromkonzern EnBW aufgenommen. Es werde geprüft, ob ein Anfangsverdacht wegen Untreue und Steuerhinterziehung vorliege, sagte Staatsanwalt Peter Lintz dem „Handelsblatt“. Bislang richte sich das Verfahren gegen Unbekannt, „aber normalerweise geht es dann gegen den Vorstand“, sagte Lintz weiter.

Im Visier haben die Ermittler dem Bericht zufolge Zahlungen über insgesamt 120 Millionen Euro von EnBW an den russischen Unternehmer Boris Bykov aus den Jahren 2005 bis 2008. Es besteht der Verdacht, dass das Geld ohne erkennbare Gegenleistung über Scheinverträge für Lobbyarbeit bezahlt wurde, um an sibirische Gasreserven zu gelangen.

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