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Staatsantwaltschaft ermittelt gegen Ahlhaus

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13.02.2012

Vorteilsannahme Staatsantwaltschaft ermittelt gegen Ahlhaus

Es geht um den Vorwurf der Vorteilsannahme im Zusammenhang mit dem Kauf seines Hauses.

Hamburg – Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat nach Informationen des “Hamburger Abendblatts” ein Ermittlungsverfahren gegen Ex-Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU), eingeleitet. In dem Verfahren gegen den heutigen Bürgerschaftsabgeordneten gehe es um den Vorwurf der Vorteilsannahme im Zusammenhang mit dem Kauf seines Hauses in den Elbvororten, schreibt das Blatt in seiner Montagausgabe. Die bei einem Hauskauf übliche Makler-Courtage soll Ahlhaus erlassen worden sein.

Ahlhaus wies die Vorwürfe als “abstrus” zurück. Er habe eine Courtage bezahlt, sagte er der Zeitung, “einen hohen fünfstelligen Betrag”. Er habe zwar mit dem Makler verhandelt, weil ihm die Courtage zu teuer vorkam. Beim Preis nachzuverhandeln, sei aber üblich.

Ahlhaus war wegen seines Hauses schon mehrfach in die Kritik geraten, vor allem wegen der umfangreichen Sicherungsmaßnahmen. Insgesamt wurden etwa 1,2 Millionen Euro aus Steuermitteln ausgegeben, um das Haus sowie eine Zweitwohnung in Altona mit speziellen Fenstern, Überwachungstechnik und Sicherheitszäunen auszustatten.

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