Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Sport - newsburger.de

Srdjan Lakic mit Wolfsburg noch nicht fertig

© dapd

23.02.2012

1899 Hoffenheim Srdjan Lakic mit Wolfsburg noch nicht fertig

Der kroatische Stürmer will sich in Hoffenheim beweisen.

Hoffenheim – Srdjan Lakic war in der vergangenen Bundesligasaison mit 16 Treffern ein Garant für den Kaiserslauterer Klassenerhalt. Sein ehemaliges Team kommt in der aktuellen Runde auf die gleiche Zahl – jedoch mit dem gesamten Kader – und steckt daher tiefer im Abstiegskampf als im Vorjahr. Aber auch für den 28 Jahre alten Kroaten lief es nach dem Wechsel zum VfL Wolfsburg zum Anfang der Saison nicht optimal – es gelang ihm kein Tor in der Liga, im Winter zog er auf Leihbasis weiter nach Hoffenheim. Am Samstag (15.30 Uhr) will Lakic die Chance nutzen, sich mit den neuen Kollegen vor dem alten Trainer zu beweisen – auch, um bei ihm eine zweite Chance zu erhalten.

Unter Felix Magath kam Lakic nur zu zehn Einsätzen in der Liga, bestritt dabei ganze vier Partien über die vollen 90 Minuten, im DFB-Pokal gelang ihm ein Tor. Klagen hörte man von ihn kaum, einem Wechsel zu 1899 Hoffenheim stimmte er sofort zu. Der inzwischen entlassene Coach Holger Stanislawski lobte Lakics „feinen Charakter“ und setzte ihn sofort ein. „Ein schönes Gefühl, dass einer da ist, der sich freut, in Hoffenheim zu sein“, sagte Stanislawski damals über den kopfballstarken Angreifer. „Ja, ich bin gut aufgenommen worden, die Bedingungen sind optimal“, sagte Lakic am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd.

Seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg bereut der Angreifer trotz der bescheidenen Bilanz und der schnellen Ausleihe nach Hoffenheim indes nicht: „Ich habe noch reichlich Zeit, mich durchzusetzen und zu beweisen, dass es kein Fehler war. Ich habe vor der Saison in Wolfsburg einen langfristigen Vertrag unterschrieben und werde, Stand jetzt, auch ab Sommer wieder dort sein“, sagte Lakic.

Auch unter dem neuen Hoffenheimer Trainer Markus Babbel gehörte Lakic zuletzt zur Stammformation. „Das Zusammenspiel mit den Kollegen klappt immer besser“, so Lakic. Dass er sich so schnell in Hoffenheim einfügen konnte, hat für ihn weniger mit der intensiven Vorbereitung unter Magath in Wolfsburg, als mit der eigenen Einstellung zu tun: „Nein. Ich habe selbst hart an mir gearbeitet, schon immer – und speziell nach diesem unglücklichen, ersten halben Jahr beim VfL.“ Lakic wollte von sich aus bei einem anderen Verein zurück ins Spiel finden und hofft nun ausgerechnet gegen Wolfsburg auf seinen ersten Liga-Treffer seit Mai 2011 – damals traf er noch für den FCK gegen Werder Bremen.

Das kommende Spiel ist etwas Besonderes für ihn: „Klar, alles andere wäre gelogen. Ich kenne alle Spieler sehr gut und wir schreiben uns vor diesem Spiel natürlich viel.“ Vor der Partie jedoch ruht der Kontakt erstmal. „Ich fühle mich wohl hier in Hoffenheim und während der 90 Minuten gibt es keine Freundschaften. Dann renne und kämpfe ich für die TSG.“

Lakic erwartet mehr von sich, als er in dieser Saison gezeigt hat: „Ich weiß, was ich kann – jetzt liegt es an mir, dass wieder zu zeigen. Alles andere ergibt sich dann von selbst.“ Ein Tor gegen seinen Verein dürfte die Verantwortlichen vor Ort nicht freuen. Es könnte aber dennoch dazu beitragen, dass Lakic im Sommer die erhoffte Chance bekommt, sich im zweiten Anlauf bei Felix Magath zu beweisen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/srdjan-lakic-mit-wolfsburg-noch-nicht-fertig-41799.html

Weitere Nachrichten

Olympia IOK Lausanne

© FreeMO / gemeinfrei

DOSB Medaillenkandidaten sollen schon in Grundschulen gesucht werden

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) soll künftig schon in Grundschulen nach Talenten suchen. Im Entwurf des sogenannten "Eckpunktepapiers zur ...

Weserstadion Bremen

© Daniel FR / gemeinfrei

1. Bundesliga Werder Bremen beurlaubt Trainer Viktor Skripnik

Der SV Werder Bremen hat Cheftrainer Viktor Skripnik und die beiden Co-Trainer Florian Kohfeldt und Torsten Frings mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das ...

DFB-Zentrale Fussball

© Chivista / gemeinfrei

Grindel DFB fällt es schwer Ehrenamtler zu finden

Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball Bundes (DFB) hat bekräftigt, sich weiter um Transparenz bei der Aufklärung der noch offenen Fragen rund ...

Weitere Schlagzeilen