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06.07.2014

Spionageaffäre Clinton verweist auf Bedeutung der Zusammenarbeit

„Auf den 11. September waren wir nicht vorbereitet.“

Berlin/ Washington – Angesichts des Skandals um einen US-Spion beim Bundesnachrichtendienst hat die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton auf die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Länder im Geheimdienstbereich hingewiesen.

„Die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern bei nachrichtendienstlichen Ermittlungen ist entscheidend für die Sicherheit unserer Völker“, sagte Clinton in einem Interview mit der Zeitung „Bild am Sonntag“.

Auch US-Präsident Obama sei sehr stark engagiert, um sämtliche Tatsachen des Skandals in Erfahrung zu bringen und die Zusammenarbeit mit Deutschland fortzusetzen.

Clinton erinnerte in diesem Zusammenhang an die Terroranschläge 2001: „Auf den 11. September waren wir nicht vorbereitet, weil wir nicht eng genug mit unseren Partnern zusammengearbeitet hatten. Daraufhin haben wir viel entwickelt, und jetzt müssen wir einen Schritt zurücktreten und uns fragen, was angemessen ist und legal sein sollte und was absolut unzulässig ist. Diese Diskussion müssen wir führen.“

Clinton machte deutlich, dass die Diskussion über Abhörmaßnahmen auch in den USA geführt werde: „Wir haben diese Debatte auch bei uns. In unserer Gesellschaft gibt es ein Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit. Bei einem Zuviel an Sicherheit und Zuwenig Freiheit herrscht Unterdrückung, und wenn man nicht genug Sicherheit hat, wird die Freiheit verletzbar.“

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