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Neue Akten belasten Ex-Bundespräsident Wulff

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17.02.2013

Vorteilsannahme Neue Akten belasten Ex-Bundespräsident Wulff

Wulff soll um Gelder für ein Filmprojekt geworben haben.

Hannover – Die Staatsanwaltschaft Hannover verfügt offenbar über neue Akten, die den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff belasten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Sie belegen demnach, wie Wulff als niedersächsischer Ministerpräsident 2008 beim Siemens-Konzern um Gelder für ein Filmprojekt seines Freundes David Groenewold warb. Dabei soll es um den Film „John Rabe“ gegangen sein.

Der „Spiegel“ zitiert aus einer E-Mail eines Geschäftspartners von Groenewold an Wulffs Sprecher vom 24. November 2008: „Unser Ziel war immer, Siemens an Bord zu holen, letztlich mit Geld bzw. Werbeleistung. Bislang vergeblich. Herr Wulff rief nun David zu, dass die Gespräche sehr positiv liefen.“ Zwei Mitarbeiter der Staatskanzlei hätten Wulffs Einsatz bei Siemens aber nicht bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wulff wegen des Verdachts der Vorteilsannahme. Der Politiker war vor einem Jahr nach politischen Affären als Bundespräsident zurückgetreten.

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