Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Flughafen Frankfurt

© Chris, Lizenz: dts-news.de/cc-by

06.05.2012

Lufthansa Sparpläne weiter fortgeschritten als bekannt

Ein Konzernsprecher erklärte, bei der Ausarbeitung handele es sich „bislang noch um ein Konzept“.

Frankfurt – Die Pläne der Lufthansa zur Zusammenlegung ihrer Billigtochter Germanwings mit dem dezentralen Europa-Geschäft der Mutter sind nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ weiter gediehen als bislang bekannt.

Laut einer zwölfseitigen Präsentation, die den Vertretern des fliegenden Personals am Freitag vergangener Woche vorgestellt wurde, solle Germanwings in die Firma Direct4U umbenannt werden. Neben den eigenen Maschinen sollen dort mehrere Dutzend Kurz- und Mittelstreckenmaschinen der Lufthansa eingebracht werden. Der neue Ableger solle Dienstleistungen wie zum Beispiel die Bodenabfertigung künftig frei am Markt einkaufen dürfen und in Düsseldorf künftig auch die Verantwortung für den Langstreckenverkehr übernehmen.

Ziel sei, die derzeit bei Germanwings und im dezentralen Europa-Verkehr der Lufthansa anfallenden Verluste ab 2012 um 50 Millionen Euro pro Jahr zu verringern und ab 2015 Gewinne zu erwirtschaften.

Ein Konzernsprecher erklärte, bei der Ausarbeitung handele es sich „bislang noch um ein Konzept“. Konkrete Beschlüsse des Vorstands oder des Aufsichtsrats gebe es dazu noch nicht.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/spiegel-lufthansas-sparplane-weiter-fortgeschritten-als-bekannt-54004.html

Weitere Nachrichten

Senioren und Jugendliche

© über dts Nachrichtenagentur

Ex-Wirtschaftsweiser Rentenversprechen der SPD hält maximal bis 2030

Der ehemalige Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, glaubt nicht, dass das Versprechen der SPD, die gesetzliche Rente auf dem heutigen Niveau zu ...

London Eye an der Themse

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Finanzplatz London war Hauptdrehscheibe bei Cum-Ex-Geschäften

Der Finanzplatz London ist offenbar die Hauptdrehscheibe bei sogenannten Cum-Ex-Geschäften, mit denen der deutsche Fiskus jahrelang ausgeplündert worden ...

Frankfurter Wertpapierbörse

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Schaden durch Steuertricks mit Aktien größer als bekannt

Der Schaden durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Geschäfte ist für den Staat offenbar weitaus größer als bisher bekannt. Das ergaben Berechnungen der Universität ...

Weitere Schlagzeilen