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19.02.2011

„Spiegel“: Katholische Geistliche fordern Reformen

Freiburg – In der katholischen Kirche wird der Ruf nach Reformen lauter. Jetzt melden sich nach Professoren auch Priester und Diakone öffentlich zu Wort, berichtet der „Spiegel“. Im Erzbistum Freiburg schlossen sich mehr als 160 Geistliche dem Memorandum deutschsprachiger Theologen an. Sie fordern von den Bischöfen „die ernsthafte Einleitung eines Dialogprozesses“ über Probleme, „die alle Gemeinden und eine Mehrzahl von Katholiken sehr bedrängen“. Es gehe darum, in der Kirche „einen neuen Aufbruch“ zu starten. Die Geistlichen wollen offen über verheiratete Priester und Frauen im kirchlichen Amt, modernere Gottesdienste, Demokratisierung und ein Ende der „rigorosen Moral“ diskutieren.

Den Forderungen haben sich auch katholische Religionslehrer aus der ganzen Bundesrepublik mit einem eigenen „Aufruf zur Solidarität“ angeschlossen. Sie erhöhen damit den Druck auf die deutschen Bischöfe kurz vor deren Frühjahrstagung in Paderborn Mitte März. Initiatoren, der sich auch im Internet ausbreitenden innerkirchlichen Reformbewegung, sprechen vom „Geist von Kairo in unserer Kirche“.

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