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17.10.2009

Bundesbank wickelte umstrittenes Sarrazin-Interview ab

Frankfurt/Main – Die Bundesbank war angeblich tiefer in die Entstehung des umstrittenen Interviews ihres Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin eingebunden, als sie bisher zugeben mochte. Das berichtet das Magazin „Spiegel“ vorab. So sei schon die Interview-Anfrage der Kulturzeitschrift „Lettre International“ über die Pressestelle der Institution erfolgt. Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung hätten Sarrazin zu dem Gespräch geraten, das dann in der Niederlassung der Bundesbank in Berlin geführt wurde.

Der Leiter der Kommunikationsabteilung hätte nach eingehender Lektüre keine grundsätzlichen Bedenken gehabt, habe aber Änderungsvorschläge gemacht, die Sarrazin auch übernahm. Anschließend übermittelte die Bank die genehmigte Fassung an „Lettre“. Bundesbankchef Axel Weber habe laut Magazin den Text bereits vor der Drucklegung gekannt, protestierte jedoch erst, als das Erscheinen des Interviews nicht mehr aufzuhalten war.

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