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19.03.2011

„Spiegel“: Brüderle nennt Atom-Reaktion „hysterisch“

Berlin – Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ die Reaktion der Deutschen auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima als „hysterisch“ bezeichnet. Bei der Sitzung der FDP-Fraktion am vergangenen Dienstag sagte Brüderle, eine solche Reaktion sei typisch für die Deutschen. Keine andere Nation habe so hektisch Beschlüsse gefasst wie Deutschland. Kritik am neuen Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Atompolitik kommt auch vom CSU-Politiker Erwin Huber: „Die Union darf nicht so tun, als wäre die Energiepolitik, die sie seit Jahrzehnten vertreten hat, plötzlich alter Käse“, sagte er dem „Spiegel“. Dagegen unterstützte der wirtschaftspolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Georg Nüßlein die Kehrtwende: „Wenn dein Pferd tot ist, dann steig ab.“

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am kommenden Dienstag weitreichende Vorschläge für den Ausbau erneuerbarer Energien vorlegen. Dazu zählt, die energetische Gebäudesanierung massiv auszubauen und Klagemöglichkeiten gegen neue Stromtrassen einzuschränken.

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