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Spektakulärer Drogenfund an österreichischer Grenze

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17.01.2012

Österreich Spektakulärer Drogenfund an österreichischer Grenze

Heroin mit einem Marktwert von rund 50 Millionen Euro sichergestellt.

Passau/Suben – Das bei einem spektakulären Drogenfund am bayerisch-österreichischen Grenzübergang Suben sichergestellte Heroin sollte nach Luxemburg transportiert werden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Dienstag aus Kreisen der österreichischen Polizei und des Finanzministeriums in Wien. Zollfahnder hatten in einem Lkw aus Bulgarien 130 Kilogramm Heroin mit einem Marktwert von rund 50 Millionen Euro sichergestellt, wie die österreichischen Behörden am Montag mitgeteilt hatten.

Bei dem Fund handelt es sich den Angaben zufolge um den größten Heroinfund, den es in Österreich jemals bei einer Einzelkontrolle durch den Zoll gegeben hat. Das Heroin war demnach in mehr als 200 Paketen in den Zwischenwänden eines Kühltransporters versteckt. Zollmitarbeiter hatten den Lastwagen bereits am vergangenen Mittwoch bei Suben aus dem Verkehr gezogen. Laut Bundeskriminalamt gelangte das Heroin durch eine am Balkan ansässige Bande von Bulgarien über Ungarn nach Österreich.

Unterdessen gehen im Nachbarland die Ermittlungen weiter. Zoll und Polizei würden weiterhin intensive Kontrollen vornehmen, sagte ein Sprecher des österreichischen Bundeskriminalamtes am Dienstag auf Anfrage. Leider würden die Ressourcen nicht genügen, um alle verdächtigen Lastwagen auf den österreichischen Autobahnen zu kontrollieren.

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