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Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

27.12.2015

Bundeswehr SPD warnt vor falscher alarmistischer Debatte

Bundeswehr muss sich von der Parole „Breite vor Tiefe“ verabschieden.

Hannover – Vor einer alarmistischen Debatte um mehr Personal und mehr Geld für die Bundeswehr warnt der Verteidigungsexperte der SPD, Rainer Arnold. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND, dem über 30 Tageszeitungen angehören, sagte Arnold, „entscheidend ist, dass die Soldaten sich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“. Beispielsweise müsse Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) dafür sorgen, dass die Flüchtlingshilfe „keine Dauereinrichtung“ werde.

Als größte Hypothek erweise sich die von Ex-Minister Thomas de Maizière (CDU) durchgesetzte Parole, bei der Bundeswehr müsse „Breite vor Tiefe“ gelten. „Dieser Ansatz ist sichtbar gescheitert, das Ergebnis ist überall Mittelmaß und in allen Arsenalen fehlt es an Gerät“.

Zudem beklagte Arnold, dass die Bundeswehr viel zu stark bei ihrem Zivilpersonal gekürzt habe. „Zu viele Uniformträger erledigen heute Aufgaben, die von Zivilisten günstiger und besser gemacht werden könnten.“

Bevor die Bundeswehr personell ausgebaut werde, „müssen erst einmal die Gerätebestände aufgefüllt werden“, forderte Arnold. Die Verteidigungsministerin müsse zudem mit ihren europäischen Partnern eine europäische Aufgabenteilung vereinbaren, entsprechend der jeweiligen nationalen Stärken.

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