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Angela Merkel

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18.05.2012

Energiewende SPD warnt vor Kumpanei mit Energiekonzernen

„Schwarz-Gelb vertraut keiner dezentralen und wettbewerblichen Energieversorgung.“

Berlin – Die SPD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) davor gewarnt, bei der Umsetzung der Energiewende ausschließlich auf die Zusammenarbeit mit den Energiekonzernen zu setzen. „Schwarz-Gelb vertraut keiner dezentralen und wettbewerblichen Energieversorgung, sondern will das Thema mit den großen Energiekonzernen stemmen. Deren Geschäftsinteressen stehen jedoch einer echten Energiewende entgegen“, sagte der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber, „Handelsblatt-Online„.

Kelber sprach von einer „grundsätzlich falschen Herangehensweise“ bei dem Thema. Da nütze es auch wenig, wenn Merkel die Energiewende dauerhaft zur Chefsache machen würde. Damit wäre nur ein Teil der Streitigkeiten zwischen den Ministerien vom Tisch. Nötig sei vielmehr eine Energieversorgung, die dezentral organisiert sei und sich aus 100 Prozent erneuerbaren Energien speise. „Netzausbau, Förderbedingungen und Marktregeln müssen auf dieses Ziel ausgelegt werden und nicht auf die Interessen der großen Energieversorger“, so Kelber.

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