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SPD-Vize Schwesig kritisiert geplantes Versorgungsgesetz als unzureichend

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27.07.2011

Ärztemangel SPD-Vize Schwesig kritisiert geplantes Versorgungsgesetz als unzureichend

Berlin – Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig hat das von der Bundesregierung geplante Versorgungsgesetz zur Verbesserung der ärztlichen Betreuung in dünn besiedelten Regionen als unzureichend kritisiert. Der Ansatz sei gut, „allerdings wurde er vom Bundesgesundheitsministerium denkbar schlecht umgesetzt“, sagte Schwesig der „Saarbrücker Zeitung“.

Die Sozialdemokratin bemängelte, dass es keine feste Landarztquote geben solle. Auch fehlten Maßnahmen zum Abbau der ärztlichen Überversorgung vor allem in Ballungsgebieten. Außerdem müsse endlich der Weg frei gemacht werden für eine bessere Verzahnung von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten.

Schwesig erinnerte daran, dass seit über einem Jahr gemeinsame Vorschläge aller 16 Landesgesundheitsminister zu dem Gesetz vorlägen. „Auf diese parteiübergreifenden Vorschläge sollte die Bundesregierung zurückgreifen“, forderte Schwesig. Die Gesetzvorlage soll in der kommenden Wochenvom Bundeskabinett verabschiedet werden.

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