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SPD-Parteizentrale

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03.02.2013

Angst vor "Wahl-O-Mat" SPD verzichtet auf Kurzwahlprogramm

Steinbrück wollte Wahlprogramm mit nur rund zehn Seiten.

Berlin – Die SPD-Spitze wird einem Medienbericht zufolge entgegen früheren Überlegungen darauf verzichten, nur ein Kurzwahlprogramm für die Bundestagswahl vorzulegen. Als Grund nannte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bei einer Vorstandsklausur den „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung.

Mit dem „Wahl-O-Mat“ können Interessierte anhand etlicher Fragen herausfinden, welche Partei die eigenen Interessen am ehesten vertritt. Nahles fürchtet, dass ein kurzes Wahlprogramm auf zu viele Fragen keine Antwort bereit hielte – und die SPD dadurch bei der Auswertung schlechter abschnitte.

Nach dem Willen des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück sollte das Wahlprogramm nur rund zehn Seiten umfassen, weil es dadurch verständlicher sei.

Der „Wahl-O-Mat“ gilt gerade für Neuwähler als wichtige Entscheidungshilfe und wurde bei der vergangenen Bundestagswahl 6,7 Millionen Mal genutzt.

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