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Steinbrück will Unternehmenssteuern nicht erhöhen

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20.02.2013

SPD Steinbrück will Unternehmenssteuern nicht erhöhen

„Wir wollen einige Steuern für einige erhöhen – nicht alle Steuern für alle.“

Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat klargestellt, dass er die Unternehmenssteuern im Falle eines Siegs bei der Bundestagswahl nicht antasten will. Die SPD beabsichtige nicht, die Unternehmenssteuern zu erhöhen, sagte Steinbrück in einem Interview der SPD-Zeitschrift „vorwärts“ laut einem am Mittwoch veröffentlichten Vorabbericht.

„Wir wollen einige Steuern für einige erhöhen – nicht alle Steuern für alle.“ Steuererhöhungen seien notwendig, „weil wir die Einnahmen brauchen“. Als Beispiel führte er die Schuldenbremse, mehr Investitionen in Bildung, Infrastruktur und in die Energiewende sowie die Verbesserung der Finanzlage der Kommunen an. Der SPD-Kanzlerkandidat wies die Kritik der Union zurück, mit Steuererhöhungen Arbeitsplätze zu vernichten. „Das ist nackte Propaganda“, sagte Steinbrück.

Es gehe darum, die Umverteilung von unten nach oben zu beenden. „Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer. Das müssen wir stoppen“, forderte Steinbrück. „Wir haben seit 10 bis 15 Jahren eine massive Umverteilung von unten nach oben, das zeigen alle Statistiken“, fügte der Kanzlerkandidat hinzu. Alles andere als eine Umverteilung von oben nach unten würde „den Zusammenhalt unserer Gesellschaft weiter zerstören“. Ihn wundere, dass die CDU als Volkspartei das Problem ignoriere.

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