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18.02.2011

SPD-Spitzenkandidat Bullerjahn offen für Rot-Rot in Sachsen-Anhalt

Magdeburg – Die SPD in Sachsen-Anhalt ist ausdrücklich offen für ein Regierungsbündnis mit der Linkspartei nach der Landtagswahl. „Bei der nächsten Umfrage wollen wir vor der Linken liegen und am Wahlabend vor der CDU. Damit wir zwischen den beiden Alternativen den Partner wählen können, mit dem wir am meisten SPD-Politik umsetzen können“, sagte SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn der „Mitteldeutschen Zeitung“.

Bei einer am Donnerstag veröffentlichten MDR-Umfrage kam die SPD auf 23 Prozent (plus einen Prozentpunkt) Zustimmung, die Linke auf 26 Prozent (minus zwei) und die CDU weiter auf 32 Prozent. Bullerjahn rechnet damit, dass die Sozialdemokraten mit dem erwarteten Erdrutsch-Wahlsieg in Hamburg am Sonntag weiter Rückenwind erhalten.

Bullerjahn hatte bisher einem neuen Bündnis mit der CDU den Vorzug gegeben, unter anderem weil sich die schwarz-rote Koalition bewährt habe. Jetzt griff Bullerjahn den bisherigen Koalitionspartner aber scharf an und warf der CDU vor, bisher im Wahlkampf lediglich vor Rot-Rot gewarnt zu haben.

„Ich erlebe keine inhaltliche Auseinandersetzung bei der CDU – und die will ich jetzt erzwingen. Ich will die Zuspitzung zwischen CDU und SPD“, sagte Bullerjahn dem Blatt.

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